Die eigenen Fotos über ((Micro)stock)-Agenturen zu verkaufen ist ein Weg - wie wäre es (zusätzlich?) mit einem eigenen Online-Shop? Einer Möglichkeit also, die eigenen Fotos herzuzeigen und gleichzeitig zum Verkauf anzubieten?
Wer kann, kann sowas selbst programmieren. Es gibt aber auch fertige Lösungen, die eine eigene Programmierung schnell unrentabel werden lassen.
Wer selbst Hand anlegen will und HTML- und/oder PHP- bzw. Pearl-Kenntnisse hat, der findet vielleicht eine der folgenden Möglichkeiten spannend:
Über das Lightroom-Template, das Paypal-Funktionlität mitbringt, habe ich Anfang Juli berichtet.Mit ein bißchen HTML-Erfahrung und einer eigenen Domain läßt sich damit das ein oder andere anstellen…
Photostore ist eine fertige Lösung, für alle, die etwas Erfahrung mit PHP und MySQL haben. Einmal auf dem eigenen Server installiert hat man einen Online-Shop mit vielen Funktionen - diese Lösung kostet einmalig 295 $. Allen, die keinen eigenen Webspace und keine oder wenig Erfahrung mit PHP haben, bietet Ktools die Möglichkeit, PhotoStore betriebsbereit für 49,95 $ pro Monat zu bieten. Betrieben wird es dann auf Servern von Ktools. Eine Demo (sowohl Front- als auch Backend) ist auf der Homepage zu sehen.
Kunden können sowohl Downloads als auch Printouts kaufen und einzelne Fotos bewerten. Bezahlt werden kann mit Kreditkarten oder Paypal.
Ebenfalls auf PHP und MySQL basieren die Lösungen von LightboxPhoto.com, die je nach Ausbaustufe zwischen 399 $ und 1099 $ kosten und eine ähnliche Funktionalität haben wie Photostore.
Wer grundlegend mit Pearl vertraut ist, den könnte Imagefolio interessieren; die Shopversion dort kostet ab 749 $.
Wer sich aber weder mit Programmierung noch mit HTML, PHP, Pearl oder Suchmaschinenoptimierung herumschlagen möchte, hat andere Möglichkeiten. Fix und fertig und bedienungsfreundlich sind folgende Lösungen:
Photoshelter (PR 6) bietet verschiedene Tarife an - der Einstiegstraif ist kostenlos, allerdings kostet dann die Freischaltung der Shopfunktionalität einmalig 50 $ und eine Listung im Fotografenverzeichnis ist nicht möglich. Das teuerste Paket schlägt mit derzeit 49,90 $ pro Monat zu Buche; die Shopfunkionalität ist inbegriffen.
Shutterpoint (PR 5): Tarif hängt von der Menge des Festplattenplatzes ab 19 $ pro Jahr.
Fotolibra (PR 5), Tarif derzeit 6 britische Pfund im Monat
Pixelide (PR 3) bietet seine Dienste ab 225 $ pro Jahr an.
ifp3 (PR 3) bietet unbegrenzten Speicherplatz für entweder 240 $ im Jahr oder 30 $ pro Monat
Fotokasten.de bietet ein sogenanntes Partner-Labor an; Fotokasten übernimmt die Entwicklung, der Fotograf legt die Preise selbst fest. Preise für die Einrichtung bitte bei Fotokasten erfragen (kein Mindestumsatz, keine monatlichen Kosten, aber eine Einrichtungsgebühr wird fällig)
Diese Liste erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit. Bitte die Angebote bei Interesse genau prüfen.
Nachtrag Februar 2008:
Fotokasten.de hat seine Fotografenschnittstelle stillgelegt. Wer etwas ähnliches sucht, der findet vielleicht Bildpartner.de spannend.
Wer eine “Fix-und-Fertig-sofort-Bilder-zeigen-und-verkaufen-Lösung” sucht, dem gefällt vielleicht Zenfolio.com.
Für Fotgrafen, Fotodesigner und alle die grössere Bildermengen verwalten müssen sowie auf eigene Kappe online präsentieren und vermarkten wollen gibt es inzwischen einige Lösungen. Die meisten englischsprachig und nicht immer an die deutschen/europäischen Gegebenheiten angepasst. Genau in diesem Feld tummeln wir uns und finden für jeden eine passende und praktikable Lösung. Ganz gleich, ob er IT-Kenntnisse mitbringt oder nicht. Informierend, beratend oder auch in der Umsetzung.
Eine sehr umfangreiche und kostenlose Lösung ist die ‘Image Gallery 2′ von gallery.menalto.com, sie bietet auch einen Warenkorb mit Anbindung an div. Fotobelichter oder zip-Download.
[...] Es gibt unzählige Möglichkeiten, seine Fotos im Web zu präsentieren und zu verkaufen - die eigene Website, Plattformen wie Flickr, Galerien bei Agenturen wie z.B. My Fotolia, eigene Foto-Onlineshops. [...]
Die Dienste der britischen Firma mals-e.com sind in einer ausreichend funktionellen Basisversion kostenfrei- auch in deutscher Sprache und für den Euro.
Viele Fotografen binden diese Warenkorbfunktion in ihre Galerien ein. Beispiele wie http://www.mikeshailes.co.uk/catalog/pages/Howmore-0853.htm gibt es zu hauf über die Suchfunktion des Shopverzeichnisses.
Am Rande: Die Programmiersprache heißt “Perl”.
Hat schon jemand Erfahrungen mit http://www.fotoportopro.de gemacht? Es ist ein Shopsystem für Fotografen vom Onlinelabor http://www.fotoporto.de.